Fassen Sie Ihr Mitgefühl in Worte!

Kondolenz schreiben

Dr. Phil. Gert Kriwetzgestorben am 13. Februar 2017

Stimmungsbild

Gert G., Dipl. Werbefachmann
schrieb am 26. Februar 2017 um 18.10 Uhr

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Liebe Familie, liebe hinterbliebene Freunde
und Bekannte,

mit der Websuche nach einem alten Freund, den ich nur per Internet gekannt habe, stoße ich nach gestrigem und x-tem erfolglosen Anschreiben Gerts’ E-Mail-Adresse hier auf eine Nachricht, die mich sehr getroffen hat. Immerhin hat er mir beim letzten Schreiben einen Deut gegeben, dass es ihm nicht gut gehe, gar nicht gut. Aus dem Krankenhaus und von seinem Handy hat er mir in kurzen Worten geschrieben, wahrscheinlich schon sehr geschwächt, weil seine Schreiben sonst immer ellenlang gewesen sind und dieses letzte Mal eben nicht, dass es wohl nichts mehr werde.

Ich habe ihm geantwortet, dass das nicht so sein soll und gute Besserung gewünscht, obwohl ich bezüglich des genauen Leidens kein Wissen erlangt habe, weil ich dies in solcher Phase keinem antun würde – danach zu fragen – und weil es auch freiwillig kommen sollte. Gert ist immer einer meiner Lieblingsvirtuellen gewesen, da ich es immer sehr gemocht habe, die langen und schwierig zu verstehenden Texte zu lesen. Einmal hab ich ihm, da er Interesselosigkeit der österreichischen Bürgerschaft andeutete, erklärt, dass das Volk eben nicht daraufhin ausgebildet und ausgerichtet sei, solch extreme Texte zu lesen. Deswegen habe ja überall der Wandel vom Schwierigen, von der Qualität, hin zum Einfachen, dem Banalen stattgefunden.

Er hat in seinem Buch und per Mail auch genug über die Fremdzerstörung seiner ehemaligen Firma geklagt, darüber, wie wir die gesamte Umwelt behandeln, wohingegen mir das stete Bewusstsein menschlicher Feindseligkeit gegeneinander auch aus eigener Erfahrung bestens bekannt gewesen ist, gegen die er durch Aufklärung versucht hat anzukämpfen, aber bezüglich einer Verbesserung wegen der Egogesellschaft, in der jeder Normalbürger versucht, alleine gegen den nächsten anzukämpfen, während alle korrupten Kräfte und Mächte dies erfolgreich gemeinsam tun, sich chancenlos gesehen habend, schon länger – zu Recht – resigniert hatte.

Dies und vieles mehr hat mich mit eurem Gert verbunden wie auch das harte t im Vornamen, dass den meinen als Anagramm ziert. Gert ist stets ein ehrlicher und ehrbarer Mensch gewesen, der kämpfte, erklärte und mitmachte, wenn es darum ging, andere Leute über die Gefahren der Politik- sowie die Wirtschaftsverbrechen aufzuklären und zu bekämpfen. Traurig daran ist einfach gewesen, dass wir immer wieder haben erfahren müssen, dass Normalbürger lieber blind ins Messer laufen, als dass sie einem zuhören. So haben wir oft gemeinsam in verschiedenen Blogs gewirkt und Wahnsinn geerntet. Und trotzdem ist er bis zuletzt dem auch immer humorvoll gegenübergestanden. Auch als ich alleine weitermachen musste und er mich davor warnte, dass ich mir dadurch Gallensteine einhandeln würde, dass man das alles besser lasse, weil es einem sonst schlimm ergehe – wie ihm –, habe ich diese traurige Wirklichkeit durch die typisch abschwächende „eigene Wahrheit“ verdrängt, die es mir nun umso schwerer macht, mich von ihm zu verabschieden; und dass, obwohl mir diese Verdrängung bekannt ist und sie eine Menschenunart ist, die mir nicht nur wohl bekannt ist, sondern, auf die hin ich immer glaubte mich selbst effektiv zu überprüfen.

Gert war ein guter Mensch, mit gutem Herzen, der das Böse immer versucht hat zu bekämpfen; aber das Böse hat einmal mehr gewonnen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich hiermit von dir, Gert, und fühle wirklich tief mit deinen Besten: Ruhe in Frieden!

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ps://www.youtube.com/watch?v=Nf0vJiyeLIo&index=2&list=PL35E98DE5341D5D8B

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ps://youtu.be/Ksz_9m5EFwc?list=PL35E98DE5341D5D8B&t=23

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ps://www.youtube.com/watch?v=-F3rovAT2-A

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ps://www.youtube.com/watch?v=d18YAd2WJ80

Eifach kopieren,
einfügen und zuhören,
das lässt erinnern
an die schönen Tage des
gemeinsamen
Zusammenseins!